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News - am: 05.02.2012 
Karate-Prüfung
Am 15.02 findet zu normalen Trainingszeiten eine Prüfung in der Realschulturnhalle statt.

Judo-Anfängerkurs
Für wen: Schulkinder
Wann: ab dem 28.02.2012
Wo: Realschulturnhalle Gerlingen
zur Ausschreibung ...

Jahreshauptversammlung am 02.03.2012
Zur Jahreshauptversammlung am 02.03.2012, um 19.30 Uhr laden wir alle Vereinsmitglieder und Eltern recht herzlich ein. Die Versammlung findet im „Alt Gerlingen“ statt.
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15.-€ zu erwerben.
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Aikido

Ai - Harmonie

Ki - Lebensenergie

Do - Weg


Aikido könnte damit in etwa übersetzt werden als "Weg zur Harmonisierung der Lebensenergie" oder auch "Methode, um in Einklang mit dem Angreifer zu kommen".



Über uns

Die Aikidoabteilung besteht seit 1996. Gegründet wurde die 3. Abteilung des Budokan Gerlingen e.V. (damals noch Judoclub Gerlingen e.V.) von hartnäckigen Aikido-Fans, die zuvor über 4 Jahre hinweg Aikido bei Kursen in der Volkshochschule in Gerlingen trainiert hatten. Da die Pausen zwischen den VHS-Semestern aber recht lange waren, beschlossen sie, auf die Suche nach einem Verein zu gehen, in dem eine Aikidoabteilung eröffnet werden konnte. Schließlich wurde man fündig: Den Budokan Gerlingen e.V., damals Judoclub Gerlingen e.V. genannt. Als Trainer konnten sie Rainer Meyer-Rauter gewinnen, der zuvor schon die VHS-Kurse als Schüler von Walter Oelschläger übernommen hatte.

Gruppenfoto,, nicht alle Aktiven waren anwesend
Kampfkunst

Die japanische Kampfkunst Aikido hat zum Ziel, Angriffe möglichst effektiv abzuwehren. Dabei wird die Energie des Angreifers kontrolliert, umgelenkt und neutralisiert. Zu den Techniken zählen Hebel-, Halte- und Wurftechniken, die anfangs langsam, mit zunehmendem Gefühl für die verschiedenen Bewegungen immer dynamischer ausgeführt werden. Steht der Aspekt der Selbstverteidigung auch nicht im Vordergrund der Lehre, so lassen sich die Techniken ab einem gewissen Niveau doch sehr effektiv zur Abwehr von Angriffen einsetzen.

Neben den waffenlosen Techniken umfasst Aikido auch die Anwendung von Schwert, Stab und Messer. Oberstes Gebot ist die Vermeidung von Verletzungen. Das gemeinsame Üben dient nämlich in erster Instanz nicht der Vorbereitung auf einen Kampf, sondern dazu, sich selbst zu entwickeln und seine inneren Kämpfe zu beenden.


Wohlbefinden

Darüber hinaus bietet Aikido auch eine Reihe gesundheitlicher Aspekte. Das regelmäßige Training fördert die körperliche Beweglichkeit und das Gleichgewicht der Organe. Die Dynamik der Bewegungen lassen uns unsere Körperachsen sowie Bewegungsfreiheiten erkennen. Durch Meditation lernen wir, uns (wieder) in unserem Körper zu (kon)zentrieren. Dabei können Blockaden, Verspannungen und Fehlhaltungen gelöst werden. Mit zunehmender körperlicher (Selbst-)Erfahrung lernen wir, unsere eigenen Stärken, aber auch die Schwächen besser zu erkennen und anzunehmen.

Mit der Technik entwickelt sich zugleich auch die geistige Einstellung des Übenden. So ist das Miteinander im Aikido sehr wichtig. Es gibt keine Wettkämpfe oder Meisterschaften, jeder übt mit jedem, der Anfänger mit dem Fortgeschrittenen, der Ältere mit dem Jüngeren. Jeder greift an und wird angegriffen, immer im Wechsel. So gibt es keine Sieger, keinen Verlierer. Mit der richtigen Einstellung gewinnen alle.

"Das Ziel des Weges der Kampfkunst ist die Freundschaft."
Morihei Ueshiba


Wurzeln

Der japanische Budo-Meister Morihei Ueshiba (14.12.1883 - 26.04.1969) widmete sein gesamtes Leben dem Studium und der Praxis verschiedener japanischer Kampfkünste, in denen er unterschiedlich hohe Dan-Grade erwarb. Als Synthese aus den effektivsten und natürlichsten Techniken begründete er 1925 die neue Budodisziplin Aiki-Bujutsu. Ihr liegt die Erkenntnis zugrunde, dass jede Kampfkunst nur dann wertvoll und unbesiegbar sein kann, wenn sie vom göttlichen Geist der Liebe und Verantwortung gegenüber allen Lebewesen durchdrungen ist. Ab 1932 verwendete er für seine Kunst den Begriff Aiki-Budo, 1942 schließlich entstand der Name Aikido.

Hirokazu Kobayashi Sensei (8. Dan, 14.02.1929 - 28.08.1998), einer der letzten Schüler Ueshibas, entwickelte Aikido in einem differenzierten Stil weiter und übermittelte sein Wissen und seine Erfahrung an seine Schüler in Europa. Zentrale Elemente dabei sind

* die Übertragbarkeit der Prinzipien der waffenlosen Techniken auf die Anwendung mit Stab und Schwert,
* die äußerst kurzen, rein auf die Kontrolle des Zentrums ausgerichteten Bewegungen ohne Blocks
* sowie die klar an der japanischen Tradition orientierte Etikette.


Geschichte der 3A (Académie Autonome d'Aikido)

1998 wurde in Osaka die "Internationale Aikido-Akademie nach der Schule von Kobayashi Hirokazu" gegründet. Das Ziel der Schule ist es, das vom Meister gelehrte Aikido in seinen technischen und geistigen Inhalten weiterzugeben. Damit sollen über das reine Vermitteln bestimmter Techniken hinaus auch die Ideen, Lehren und Studien Kobayashis fortgeführt werden.

Kobayashis Schüler André Cognard, 8. Dan (Lyon, Frankreich) ist der derzeit maßgebende Lehrer. Ihm obliegt die technische Leitung der Schule. 1982 gründete er in Frankreich die 3A. In den darin organisierten Aikidogruppen führt Cognard gemeinsam mit Walter Oelschläger, 6. Dan (Bietigheim- Bissingen, offizieller Vertreter der Schule in der 3A Deutschland) die Arbeit von Kobayashi Sensei fort.

Die deutsche Sektion versteht sich dabei als ideelle Vereinigung von Aikidogruppierungen, die in den letzten 15 Jahren vorwiegend im süddeutschen Raum entstanden sind. Alle Lehrer dieser Dojos sind Schüler von Walter Oelschläger. In sämtlichen Gruppen der 3A Deutschland wird der durch Meister Kobayashi vermittelte differenzierte Stil des Aikido gepflegt, genauso wie die traditionellen Umgangsformen im Dojo, die nicht nur formell ausgeführt, sondern auch inhaltlich gelebt werden.

Walter Oelschläger hatte Hirokazu Kobayashi Sensei 1979 in Nürnberg kennengelernt. Zwar konnte er selbst bereits auf eine 10-jährige Aikidoerfahrung zurückblicken, jedoch erschienen ihm die Ausführung des Aikido Kobayashi Senseis als etwas völlig Neues. Regelmäßige Lehrgangsbesuche im In- und Ausland folgten, und ein ernsthaftes Auseinandersetzen mit den Inhalten der Lehre des japanischen Meisters begann. So entwickelte sich im Laufe der Jahre ein tieferes Verständnis für Aikido und über das Training hinaus eine Freundschaft mit Kobayashi Sensei.

Weitere Informationen zur 3A und Aikido nach Kobayashi gibt’s unter www.3a.org.


Trainer

Rainer Meyer-Rauter (4. Dan)

- 1985 auf der Suche nach irgendwas mit Kampfkunst und Meditation, aber kein Wettbewerbskarate oder Judo.
Mein Schicksal führte mich zum VHS-Kurs in Bietigheim und zum Kursleiter Walter Oelschläger, der damals schon langjährige Erfahrung im Aikido hatte.

- In 2 Semestern VHS (vor lauter Begeisterung konnte ich die Übungsabende kaum erwarten und habe an allen Orten immer Aikido gedacht und geübt und damit meine Mitmenschen gehörig genervt), war die besonders gute Erfahrung die, daß man während des Trainings voll gefordert war und es endlich einmal schaffte, nur eine Sache auf einmal zu tun.
Nach jedem noch so anstrengenden Training war der Zufriedenheitsfaktor sehr hoch und der Wissens- und Tatendurst gewaltig, so daß eine Weiterführung nahezu zwangsläufig war.

- Nachdem ich vorher schon einiges ausprobiert hatte, war mir klar, daß ich jetzt endlich was "richtig" machen wollte, ohne wenn und aber, deshalb 1986 Eintritt in den Judoklub Bietigheim (Abteilung Aikido) und ab da mehrmaliges Vereinstraining jede Woche.

- 1987 erste Begegnung mit Kobayashi Sensei auf Bietigheimer Lehrgang (s. Video).

- Aikido entwickelte sich zu einer der wichtigsten Angelegenheiten in meinem Leben, allerdings habe ich Kobayashi Sensei nie als meinen persönlichen Lehrmeister betrachtet, auch wenn es Freude bereitete ihn noch zu erleben und die Faszination die er ausstrahlte, aufzunehmen. Mein Lehrer hieß von Anfang an Walter Ölschläger und daran änderten auch sämtliche Lehrgangsbesuche im In- und Ausland, sowie Gasttrainings bei befreundeten Gruppen nichts. Nur bei dem Lehrer, bei welchem man regelmäßig übt und als Schüler akzeptiert wird kann man wirklich lernen. So folgte ich meinem Lehrer auch nach Ludwigsburg, als es zur Trennung von Bietigheim kam.

- Fleißiges und vor allem stetiges Üben führten mich im Jahr 1990 zum ersten Dan, ca. 3 Jahre später zum zweiten, 1998 zum dritten, und 2006 schließlich zum vierten Dan. 1998 durfte ich eine zweiwöchige, von Andre Cognard organisierte Japanreise begleiten und hatte das Glück, neben dem Sammeln von unwahrscheinlich vielen Eindrücken auch noch einmal Kobayashi Sensei begegnen zu dürfen, der zu diesem Zeitpunkt schon gesundheitlich sehr angegriffen war, aber sich sehr freute, seine europäischen Freunde noch einmal zu treffen. Im Rahmen dieser Reise kam es auch zu der von Sensei so gutgeheißenen Gründung von kokusai kenshukai kobayashi hirokazu Ha. Somit war seine Nachfolge geregelt, was ihm zu diesem Zeitpunkt wohl auch ein Bedürfnis war.
Die Nachricht vom Tode Senseis traf dann aber doch alle wie ein Schock.

- Seit ca. 1990 bin ich auch als Aikido Trainer bei verschiedenen Gruppierungen aktiv, wobei dieser lehrende Teil inzwischen den Hauptteil meines Engagements für Aikido umfaßt. Es ist der normale Lauf der Dinge: Zuerst lernt man nur, später gibt man immer mehr weiter und lernt auch dabei.

- Aikido ist immer noch eine meiner großen Lieben und hat sich für mich als im positiven Sinn erfüllendes und unerschöpfliches Betätigungsfeld erwiesen. Deshalb werde ich vermutlich weiterüben, solange ich lebe.

- Ich wünsche meinen Schülern und allen, die Aikido betreiben, daß sie Zugang zur Schönheit und Faszination dieser wunderbaren Kampfkunst finden und dies in eine persönliche positive Entwicklung umsetzen können.


Jan Egelhaaf (1. Dan)
jan.egelhaaf@budokan-gerlingen.de

Nach dem Abitur war ich primär auf der Suche nach sportlicher Betätigung. Nachdem ich Karate im Rahmen eines Anfängerkurses kennen gelernt hatte, hörte ich dass in Gerlingen eine japanische Kampfkunst angeboten wurde, von der ich noch nie zuvor gehört hatte. So beschloss ich dem Geheimnis „AIKIDO“ auf den Grund zu gehen und meldete mich für den Volkshochschulkurs AIKIDO an, der von Walter Oelschläger geleitet wurde.
Damals musste man sich mit der Anmeldung zum AIKIDO-Kurs sehr beeilen, denn die Kurse waren immer sehr schnell belegt. Nachdem der Kurs beim erstenmal bereits ausgebucht war, war ich umso erfreuter, als es schließlich klappte und ich am 14.09.1992 mein erstes Aikido-Training besuchte. Das Training bei Walter Oelschläger, das mich gleichermaßen forderte und faszinierte, gefiel mir gleich sehr gut unter anderem die Stab -und Schwerttechniken, die ich besser kennen lernen wollte. So meldete ich mich für den nächsten Kurs an und dann den übernächsten …Es vergingen dann 4 Jahre bevor das Training in der Gründung einer eigene AIKDIO-Abteilung mündete und dann beim JUDO Club weitergeführt wurde. Seit 1995 hatte Rainer Meyer-Rauter die VHS-Kurse von Walter Oelschläger übernommen und er wurde auch mein Trainer beim Judo Club in Gerlingen. Parallel dazu ging ich so oft wie möglich noch einmal die Woche nach Ludwigsburg zu Walter Oelschläger ins Training, so dass ich viel von beiden lernen konnte.
Neben dem normalen Trainingsbesuch habe ich seitdem auch viele Wochenend-Lehrgänge besucht, war in der Schweiz und in Frankreich im „Trainingslager“, wo ich dann auch Andre Cognard kennen lernte, alles sehr schöne Erlebnisse die ich nicht missen möchte !

Mein letzter persönlicher großer Meilenstein war für mich die Prüfung zum 1.DAN, die ich am 5.Mai 2002 vor Walter Oelschläger in Ludwigsburg erfolgreich ablegte. Mittlerweile leite ich nun selber Anfängerkurse, was mir sehr viel Freude macht, da ich gerne das weitergebe, was mir von meinen Lehrern gezeigt wurde.

AIKIDO ist für mich der ideale Ausgleich zum Berufsleben, um auf der einen Seite überschüssige Energie abzulassen und auf der anderen Seite neue Energie zu tanken, was im AIKIDO beides beinhaltet ist. Neben der Erhaltung der körperlichen Fitness gibt es aber sehr viel mehr zu erLEBEN und das kann ich nur jedem empfehlen mal auszuprobieren !!



Videos: Aikido, AikiKen, AikiNoJo.


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